Berufsoberschule

  • Fachrichtung Sozialwesen - Berufsoberschule für Sozialwesen (SO)

Auf dem zweiten Bildungsweg ohne Schulgeld zum ABITUR

Unsere Erfahrung - Ihr Kapital!

SO macht man Abitur!

1.) Sie MÖCHTEN IHR ABITUR MACHEN?

Herzlich willkommen!

Die Berufsoberschule für Sozialwesen führt zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) bzw. zur fachgebundenen Hochschulreife (ohne zweite Fremdsprache).

2.) SIE HABEN…

1. eine Mittlere Reife oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs oder in die Klasse 10 oder die Jahrgangsstufe 11 eines Gymnasiums des achtjährigen Bildungsganges. Dabei muss in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und einem der Fächer oder Fächerverbünde Biologie, Chemie, Physik, Materie-Natur-Technik oder Naturwissenschaftliches Arbeiten

a) ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und jeweils mindestens die Note "ausreichend" erreicht sein oder

b) Sie müssen in einer Aufnahmeprüfung nachweisen, dass Sie die Anforderungen der Oberstufe voraussichtlich erfüllen können.

Zu der Aufnahmeprüfung wird auch zugelassen, wer einen dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand durch Berufsschulabschluss und Berufsausbildung oder durch Hauptschulabschluss, Berufsschulabschluss und Berufsabschluss nachweist;

2. das Abschlusszeugnis der Berufsschule oder einen gleich-wertigen Bildungsstand und

3. den Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung im sozialpädagogischen oder pflegerischen Bereich nachweisst.

Der Berufsausbildung gleichgestellt ist eine einschlägige, für den Besuch der Oberstufe der Berufsoberschule förderliche Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren.

4. Wenn Sie eine Fachhochschulreife mit einem Durchschnitt von 2,5 in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und dem beruflichen Schwerpunktfach nachweisen können und auch die sonstigen Voraussetzungen erfüllen, dann können Sie, sofern im Rahmen der gebildeten Klassen noch Plätze zur Verfügung stehen, nach einem Beratungsgespräch unmittelbar in die Klasse 2 einsteigen.

3.) STUNDENTAFEL

SO

Klasse 1

SO

Klasse 2

Pflichtfächer

Religionslehre

1

1

Deutsch

4

4

Englisch

5

5

Mathematik

6

6

Biologie mit Gesundheitslehre

6

6

Pädagogik / Psychologie

2

4

Geschichte mit

Gemeinschaftskunde

2

2

Volks- und

Betriebswirtschaftslehre

2

2

Projektarbeit

2

-

Wahlfächer

Französisch

4

4

Spanisch

4

4

Chemie

2

2

Informatik*

2

2

Wirtschaftsgeografie*

-

-

Bildende Kunst*

2

2

Sport*

2

2

* wird momentan nicht angeboten

4.) IHRE BEWERBUNG

Ihre Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:

1. das Bewerbungsformular (erhältlich auf der Homepage oder im Sekretariat)

2. einen Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg und die ausgeübte Berufstätigkeit,

2. beglaubigte Kopien der Nachweise und Zeugnisse,

3. eine Erklärung,

a) ob und gegebenenfalls an welcher Berufsoberschule bereits an einem Aufnahmeverfahren teilgenommen wurde,

b) ob und gegebenenfalls an welche Berufsoberschule ebenfalls ein Aufnahmeantrag gerichtet wurde sowie

c) ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis schon an Prüfungen zum Erwerb der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife teilgenommen oder die Oberstufe einer Berufsoberschule besucht wurde. Sofern ein Zeugnis zum Anmeldetermin noch nicht vorliegt, ist die beglaubigte Abschrift unverzüglich nachzureichen; dem Aufnahmeantrag ist in diesem Fall eine beglaubigte Abschrift des letzten Zeugnisses beizufügen.

Die Schulleiterin kann in begründeten Ausnahmefällen, vor allem im Hinblick auf das angestrebte Ausbildungsziel, eine andere als die einschlägige Berufsausbildung oder Berufserfahrung anerkennen.

5.) SIE MÖCHTEN AUF DIE BERUFSOBERSCHULE, ABER DER NOTENDURCHSCHNITT IHRER MITTLEREn REIFE VERHINDERT DIES…

Dann gibt es die Möglichkeit, an einer Aufnahmeprüfung teilzunehmen, wenn noch nicht alle Schulplätze mit Schülern, die die Bedingungen erfüllen, besetzt sind. Nähere Auskünfte gibt die Abteilungsverantwortliche Frau Dr. Feld.

6.) PROBEZEIT

Die Aufnahme erfolgt zunächst auf Probe. Am Ende des ersten Schulhalbjahres wird ein Halbjahreszeugnis erteilt. Die Klassenkonferenz entscheidet aufgrund der Noten des Halbjahreszeugnisses über das Bestehen der Probezeit. Wer die Probezeit nicht bestanden hat, muss die Berufsoberschule verlassen. Eine einmalige erneute Aufnahme aufgrund eines Aufnahmeverfahrens ist möglich.

7.) IHRE ZUKUNT - ABITUR UND STUDIUM

Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife erhält,

wer die Abschlussprüfung bestanden und die Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache

1. in vier aufeinander folgenden Jahren der Realschule oder

des Gymnasiums oder

2. in den zwei Schuljahren des Kaufmännischen Berufskollegs Fremdsprachen oder

3. in den Klassen 1 und 2 der Oberstufe der Berufsoberschule und mindestens die Endnote "ausreichend" im Jahreszeugnis der letzten Klasse oder im Abschlusszeugnis nachgewiesen hat.

Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife berechtigt zum Studium aller Fächer an Hochschulen.

Das Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife

erhält, wer die Abschlussprüfung bestanden hat, ohne die erforderlichen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachzuweisen.

Das Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife berechtigt zum Studium an einer Hochschule in Baden-Württemberg

1. in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Pharmazie, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften, Soziologie, Politologie, Psychologie, Pädagogik einschließlich Sozialpädagogik, Sport/Sportwissenschaft sowie Sozialwissenschaften

bei der Berufsoberschule für Sozialwesen,

2. für das Lehramt an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen,

3. für das Lehramt an Gymnasien in den in Nummer 1 genannten Fächern, soweit diese für die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien zugelassen sind, sowie in Bildender Kunst, Musik und Sport,

4. in allen Fächern an Kunsthochschulen.

Die fachgebundene Hochschulreife schließt die Fachhochschulreife ein.

8.) BAFöG

Erhalt von elternunabhängigem Schüler-BAFöG in Höhe von max. 572€ monatlich, das bei Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen nicht zurückbezahlt werden muss.

Zuständig für alle BAföG-Anträge (unabhängig vom Wohnort): Landratsamt Rastatt, Am Schloßplatz 5, 76437 Rastatt, zuständig: Frau Kasper, Herr Hort (Tel.: 07222/381-2121). Das Kindergeld wird nicht auf das BAFöG angerechnet. Über Einkommens- und Vermögensgrenzen informiert das BAFöG-Amt.

9.) AUSKÜNFTE UND ANMELDUNGEN

Öffnungszeiten des Sekretariats

Sie möchten weitere Informationen?

Kommen Sie vorbei!

Erleben Sie "SO live" am Tag der offenen Tür:

  • jeweils am 4. Samstag im Januar, 10:00 – 15:30 Uhr

Nehmen Sie Kontakt auf!

Rufen Sie an oder schreiben Sie eine Mail an die

Abteilungsverantwortliche Frau Dr. Feld.

Wir sind gerne für Sie da!

Infobroschüre Berufsoberschule für Sozialwesen (SO) als PDF-Datei zum Download


Anmeldeformular Berufsoberschule für Sozialwesen als PDF-Datei zum Download

Anmeldeformular bitte zusammen mit einem Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg und die ausgeübte Berufstätigkeit
sowie den beglaubigten Zeugnissen einreichen.




Pressemitteilung vom 29. Juni 2016:

27 erfolgreiche Abiturienten der Berufsoberschule für Sozialwesen

Zwei Jahre haben sie die Schulbank gedrückt, nun war es endlich so weit: die 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule für Sozialwesen konnten ihre Abiturzeugnisse entgegennehmen. Alle erlangten die allgemeine Hochschulreife. Der Abiturschnitt betrug 2,3.

Die beste Abiturientin war Karoline Höß mit dem Abiturdurchschnitt von 1,0.

In der Berufsoberschule für Sozialwesen können Schüler, die einen Mittleren Schulabschluss und eine Berufsausbildung im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich haben, die allgemeine Hochschulreife in zwei Jahren erlangen. In ihrer Rede betonte die Schulleiterin der Robert-Schuman-Schule, Frau Kailbach-Siegle, dass die Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule für Sozialwesen auch ihre sozialen Fähigkeiten, z.B. in der Schülergenossenschaft "Generoso", unter Beweis gestellt hätten. Die Abteilungsverantwortliche Dr. Petra Feld erinnerte in ihrer Rede an Erlebnisse aus den zwei Jahren Schulzeit und wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten alles Gute.

Folgende Schülerinnen und Schüler bekamen das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife überreicht: Peter Berdon (Bühl), Sylviana Betz (Renchen-Ulm), Nick Nils Bregaj (Friesenheim), Julia Brenk (Kämpfelbach), Maddalena Caprio (Karlsruhe), Markus Deck (Rheinstetten), Nicole Dippong ( Karlsruhe), Carolin Falk (Ottersweier), Alexander Fauth (Bühlertal), Nadine Friedmann, Tom Gräber (Karlsruhe), Melissa Greiser (Rastatt), Manuela Heim (Karlsruhe-Bulach), Theresa Heinrich (Rastatt), Karoline Höß (Ottersweier), Nadine Hug (Zell a. H.), Rosa Kalayci (Baden-Baden), Elisabeth Mocker (Bühlertal), Tamara Resch (Karlsruhe), Ricarda Ringwald (Renchen), Julia Rösch (Lauf), Sarah Schindele (Baden-Baden), Pia Schneider (Achern), Viktor Sonnenberg (Baden-Baden), Annika Spraul (Oberkirch), Talina Tavukcu (Kehl) und Svenja Zielke (Bad Herrenalb).

Karoline Höß und Svenja Zielke erhielten Klassenpreise (Schnitt unter 2,0, keine Drei). Beide Schülerinnen errangen auch das Stipendium für das Online-Netzwerk e-fellows für Abiturienten mit einem Schnitt von 1,5 oder besser. Den Schulpreis für die beste Leistung im Profilfach "Biologie mit Gesundheitslehre" wurde Nick Nils Bregaj verliehen. Den Schulpreis für die beste Leistung in "Pädagogik/Psychologie" erhielt Melissa Greiser. Den Friedrich-Gantner-Preis des Rotary Clubs für die beste Leistung in den Fremdsprachen Englisch und Spanisch bekam Karoline Höß. Sie erhielt ebenfalls den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung für die beste Leistung in Mathematik und den Scheffel-Preis der Literarischen Gesellschaft für die beste Leistung im Fach Deutsch. In ihrer Scheffel-Rede ging sie darauf ein, dass nun den Absolventen durch die Allgemeine Hochschulreife viele Möglichkeiten offen stehen und der Lebensweg nicht vorgezeichnet sei.



Aus BADISCHES TAGBLATT / NR.91vom 20. April 2016

Gartenamt hilft beim Pflanzen

Nachhaltigkeitsgruppe der Schulergenossenschaft im Einsatz

Baden-Baden (fs) - Da haben sich gestern die fünf Projektmädchen der Nachhaltigkeitsgruppe der Schülergenossenschaft "Generoso" der Berufsoberschule für Sozialwesen an der Robert-Schumann-Schule aber richtig gefreut: Am Vormittag rückte ein Trupp vom Gartenamt unter der Leitung von Rolf Basse an, um ihnen beim Pflanzen dreier schon überraschend großer Bäume kräftig unter die - für derlei Schwerarbeit doch etwas zu schwachen - Arme zu greifen. Dabei handelte es sich um drei schon über zwei Meter hohe Hartriegel der Sorten Cornus Venus und Cornus Starlight, die die Baumschule Eberts den Schülerinnen für deren Projekt Energie und Umwelt gespendet hat.

Ursprünglich hatten sie sich die Aktion unter Leitung ihres Projektbetreuers Klaus Wippermann ja für den "Tag des Baumes" am 25. April ausgedacht. Da sie an dem Tag allerdings Prüfung haben, zogen sie die Buddelei mit Spaten und Schaufeln eben vor. Sie wollten, da waren sich alle fünf Projektbeteiligte einig, etwas Bleibendes schaffen, etwas. das auch an der Schule überdauert. wenn sie selber längst nicht mehr dort sind.

Die Schülergenossenschaft wollte damit auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzen. sagte die Abteilungsverantwortliche an der Robert-Schuman-Schule, Petra Feld. Auch sie freute sich ebenso wie Schulleiterin Reinhilde Kailbach-Siegle über die Pflanzaktion - versprechen die gesetzten Bäume doch künftig, vor allem im Sommer, mehr Schatten vor den Glasfronten des Lehrerzimmers.

Feld hob aber auch hervor. dass dies nicht die erste Aktion der Nachhaltigkeitsgruppe gewesen sei. Sie beteilige sich nämlich auch am Fifty-Fifty-Projekt der Stadt, bei dem an den Schulen der Energieverbrauch drastisch gesenkt werden soll. Die durch diverse Maßnahmen eingesparten Energiekosten sollen dann der Schule zugute kommen, sagte Feld.

Die fünf Schülerinnen der Schülergenossenschaft packen beim Pflanzen der Bäume kräftig mit an.

Foto: Fauth-Schlag



Berufsoberschule auf den Spuren der Markgrafen von Baden

In Folge des Pfälzischen Erbfolgekrieges zog der Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden aus der heutigen Kurstadt nach Rastatt. Über 300 Jahre später folgen Schüler der Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule in Baden-Baden den Spuren des regionalen Herrschers. In den Fächern Deutsch sowie Geschichte mit Gemeinschaftskunde beschäftigten sich die Lernenden fächerübergreifend mit dem Thema "Absolutismus". Die Literatur, die Staatsor-ganisation, der Baustil und das Leben am Hofe bildeten dabei den Schwerpunkt. Nach der theoretischen Beschäftigung mit dem Thema konnten die Schüler nun ihr erworbenes Wissen auf die Praxis übertragen. Durch eine Schlossführung in Rastatt ist es möglich gewesen, das Leben eines absolutistischen Herrschers, wie Ludwig Wilhelm, näher kennenzulernen. Höhepunkt der Besichtigung war das kostümierte Nachspielen eines Ankleiderituals in Form eines Rollenspiels. Dabei erlebten die Schüler die Hofetikette, die Huldigung des Herrschers und den damaligen Modegeschmack. Es zeigte sich aber auch, dass selbst für einen Herrscher, ein für die damalige Verhältnisse modernes Schloss in Bezug auf die Temperaturen, kein "mollig warmer" Zufluchtsort gewesen ist.

Die Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule ist eine besondere Schulart. Hier ist es Schülern mit einem mittleren Bildungsabschluss und einer Berufsausbildung möglich, das Abitur in zwei Jahren zu erwerben und danach zum Beispiel Medizin, Biologie oder alle anderen Fächer an einer Universität oder Hochschule zu studieren. Der Schwerpunkt der sozialen Berufsoberschule liegt in den Fächern Biologie mit Gesundheit, Psychologie und Projektkom-petenz. Zusätzlich werden allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte mit Gemeinschaftskunde und Wirtschaftslehre vermittelt. Ein Merkmal an der Robert-Schuman-Schule ist der fächerübergreifende Unterricht, welcher, soweit möglich, mit regionalen Lernorten verknüpft wird. Getreu dem Leitbild "Eine moderne Schule mit Tradition" konnten die Schüler diese zukunftsweisende Unterrichtsmethode anhand der regionalen Historie erleben. Ein Erfolg, der sich zeigte, wenn man die begeisterten Schüler bei ihrem Rollenspiel erleben durfte.



Pressemitteilung:

Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule verabschiedet 24 erfolgreiche Abiturienten

Nach zwei intensiven Jahren war es am 26.6.2015 endlich soweit: Die 24 Abiturientinnen und Abiturienten der Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule erhielten ihre Zeugnisse. 23 Schülerinnen und Schüler erlangten die Allgemeine Hochschulreife, ein Schüler bekam die fachgebundene Hochschulreife. Der Abiturdurchschnitt beträgt 2,3. Das beste Abitur hatte Patricia Decker mit einem Schnitt von 1,1.

Die Berufsoberschule für Sozialwesen führt Schüler, die einen Mittleren Schulabschluss und eine Berufsausbildung im sozialen, pflegerischen oder erzieherischen Bereich haben, in zwei Jahren zur allgemeinen Hochschulreife. Reinhilde Kailbach-Siegle, die Schulleiterin der Robert-Schuman-Schule, hob in ihrer Abiturrede die großen Chancen der Absolventen der Berufsoberschule für Sozialwesen auf dem Arbeitsmarkt hervor. "In Anbetracht der vielen sozialen Probleme, die auf uns zukommen werden, bin ich mir sicher, dass der Arbeitsmarkt für Sie alle einen Arbeitsplatz anbieten wird, an dem Sie Ihr Können und Ihr Einfühlungsvermögen unter Beweis stellen können."

Einen mehr humoristischen Ansatz wählte die Abteilungsverantwortliche Dr. Petra Feld, die Anekdoten und Erlebnisse aus den zwei Jahren der Schulzeit in Erinnerung rief. Sie wies darauf hin, dass die Abiturergebnisse sich durchaus mit den Ergebnissen der allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien messen lassen können. "Zweiter Bildungsweg bedeutet keinesfalls Zweitklassigkeit," betonte sie. "Wir sind erstklassig!"

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife entgegennehmen: Emine Aydin (Lichtenau-Ulm), Saskia Rita Betz (Renchen-Ulm), Franziska Bieser (Karlsruhe), Jasmin Christiane Bühler (Gaggenau), Patricia Decker (Sasbachwalden), Annika Eibl (Baden-Baden), Tatjana Fauth (Bühlertal), Eva Göring (Karlsruhe), Vanessa Heitlinger (Tiefenbach), Tamara Kohler (Ottersweier-Hatzenweier), Johanna Magdalena Kreiß (Rastatt), Natali Angela Kurz (Karlsruhe), Simone Loch (Willstädt-Sand), Friederike Matz (Achern), Dominik Meier (Karlsruhe), Sandra Mrozowski (Hügelsheim), Merlene Muana Sanda (Offenburg), Sarah Müller (Graben-Neudorf), Lennart Pollvogt (Oberkirch), Isabell Raab (Lauf), Miriam Ries (Rheinstetten), Andrea Saponja (Baden-Baden) und Anna Weinheimer (Ötigheim). Das Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife bekam Frieder Kärcher (Weingarten).

Drei Schülerinnen und Schüler konnten sich über Preise freuen. Patricia Decker erhielt einen Klassenpreis (Schnitt unter 2,0, keine Drei). Sie bekam außerdem den Friedrich-Gantner-Sprachpreis des Rotary Clubs für die beste Leistung in den Fremdsprachen Englisch und Spanisch. Weiterhin erhielt sie den Schulpreis für die beste Leistung im Hauptfach Biologie mit Gesundheitslehre. Patricia Decker konnte sich ebenfalls über ein E-Fellows-Stipendium freuen, das einen Abiturschnitt von 1,5 oder besser voraussetzt.

Den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung für die beste Leistung in Mathematik bekam Lennart Pollvogt.

Jasmin Christiane Bühler nahm den Preis für die beste Leistung im Profilfach Pädagogik/Psychologie entgegen. Sie bekam außerdem den Buchert-Preis der Robert-Schuman-Schule, der von Ludwig Buchert, dem ehemaligen Leiter der Schule, gestiftet wurde und für herausragendes Verhalten und besondere Leistungen verliehen wird. Außerdem wurde ihr ein E-Fellows-Stipendium zugesprochen.

Jasmin Christiane Bühler erhielt den Scheffel-Preis der Literarischen Gesellschaft für die beste Leistung im Fach Deutsch. In ihrer Scheffel-Rede betonte sie den Stellenwert der Literatur für ihr eigenes Leben und das ihrer zwei Kinder, denen sie nun dieselben Kinderbücher vorlese, die sie in ihrer eigenen Kindheit und Jugend fasziniert und die ihre Liebe zur Literatur geweckt hatten.




aus: Badische Neueste Nachrichten, 26. Mai 2015

Schülerin erhält Preis

Stuttgart/Baden-Baden (BNN).

Sandra Mrozowski von der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden erhielt den Förderpreis, die höchste Preiskategorie des Schülerwettbewerbs des Landtags. Landtagspräsident Wilfried Klenk überreichte in Stuttgart die Urkunde und ein Preisgeld von 1 000 Euro.

"Politik geht uns alle an - auch und gerade junge Menschen. Aus diesem Grund hat der Landtag den Schülerwettbewerb ins Leben gerufen, um bei jungen Menschen das Interesse an der Politik zu wecken", hob Klenk hervor Knapp 3 500 Schüler aus 153 Schulen hätten sich mit über 2 400 Arbeiten am Wettbewerb beteiligt.

Zum ersten Mal wird ein Comic mit einem Förderpreis ausgezeichnet: Die 24-jährige Sandra Mrozowski (Foto: pr) will mit ihrem Comic "Ebola - Wie gehen wir mit der Seuche um?" davor warnen, dieses brisante Thema auf die leichte Schulter zu nehmen.

S. Mrozowski





aus: Badisches Tagblatt, 5. Juni 2014

Viel Lob für Leistung und Durchhaltevermögen - Robert-Schuman-Schule verabschiedet Abiturienten

Von Peter Fauth-Schlag

Baden-Baden - 25 Abiturientinnen und Abiturienten haben dieses Jahr auf dem zweiten Bildungsweg an der Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule die allgemeine Hochschulreife erlangt.

Das wurde am Dienstag erstmals im Hauenebersteiner Rantastic gebührend gefeiert. Zusammen erreichten sie einen Notendurchschnitt von 2,2. Das beste Ergebnis erzielte Julia Ziegler mit einem Schnitt von 1,2.

Aber auch die anderen Ergebnisse konnten sich sehen lassen, wie Schulleiterin Reinhilde Kailbach-Siegle zufrieden feststellte. So erhielten ein Lob für einen Notendurchschnitt von 2,0 oder besser Natascha Bruder, Jenny Kölmel, Sabrina Schmittner, Philipp Schneider und Osman Turan. Den Klassenpreis mit einem Schnitt von 2,0 oder besser und keine Note schlechter als 2 erhielten Julia Ziegler und Tina Fortenbacher. Letztere wurde außerdem mit dem Fördervereinspreis für die beste schulische Leistung im Fach Biologie mit Gesundheitslehre an der Berufsoberschule für Sozialwesen sowie mit dem DMV-Abiturpreis 2014 der Deutschen Mathematikervereinigung als Anerkennung für herausragende Abiturleistungen im Fach Mathematik ausgezeichnet.

Den Friedrich-Gantner-Sprachpreis für die besten Leistungen in Englisch und einer weiteren Fremdsprache erhielt Natascha Bruder. Scheffelpreisträgerin wurde Julia Ziegler. Sie gestand in ihrer Preisrede offen ein, bis vor kurzem noch so gut nichts von Scheffel, dem Scheffelpreis oder der Literarischen Gesellschaft gewusst zu haben und fragte sich, ob sie neben ihren vielfach talentierten Klassenkameraden den Preis wirklich verdient habe. Literatur sei Geschmackssache. Der Lehrer schmücke seinen Geschmack mit einer Note, und der Schüler habe entweder Pech oder Glück.

Aber sie liebe Sprache, betonte Ziegler. Das habe sie einerseits von ihrer "Bücher verschlingenden" Mutter, andererseits als Ergebnis eitles längeren Auslandsaufenthaltes gelernt, als ihr die Landessprache ziemliche Mühe machte. Frust und Isolation seien die Folge gewesen. Sprache hingegen verbinde. Moderne Medien gefährdeten diese, das geschriebene Wort verliere an Bedeutung. Deshalb finde sie die Intention des Scheffelpreises, der Literatur Gehör zu schenken, bemerkenswert.

Reinhilde Kailbach-Siegle rückte in ihrer Rede das Motiv der Nachhaltigkeit in den Fokus. Die Absolventen zählten zur "Generation Y (why?)", die immer nach dem Warum frage und damit althergebrachte Strukturen in Frage stelle. Mit dem Mehr an Bildung, mit dem sie die Schule verlassen, "sollten Sie sich die Antworten selber geben können". Nun müssten sich die Abiturienten, deren zweiter Bildungsweg vermutlich länger und beschwerlicher war als bei einem "G8-Turboabitur", um die Nachhaltigkeit ihres Bildungsabschlusses kümmern.

Die Abteilungsverantwortliche Petra Feld lobte Leistungsfähigkeit und Durchhaltevermögen der Absolventen. Humoristisch nahm sie deren Eigenheiten aufs Korn: Sie hätten ressourcenschonend gearbeitet und Papier gespart. Für ihre Hausaufgaben wäre bestimmt kein Baum gestorben. Der Stundenplan sei nicht immer ihr Plan gewesen, und Feld fragte, wie sie es geschafft hätten, in den zwei Jahren gerade einmal an einem Tag vollzählig zu erscheinen. Sie zitierte dazu Schiller: "Der weite Weg entschuldigt euer Säumen."

Mit den musikalischen Beiträgen der von Tina Fortenbacher und Kassim Quissua professionell moderierten Feier verzauberten Gitarrist und Sänger Sebastian Henn und Clarice Quissua die Festgäste. Die Klassensprecher Vanessa Götz und Philipp Schneider sprachen die Schlussworte.

Zum Thema

Das Abitur bestanden

Baden-Baden (fs) - Das sind die Namen der erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Berufsoberschule für Sozialwesen an der Robert-Schuman-Schule: Sergei Blitstein, Natascha Bruder, Tina Fortenbacher, Giulia Gemeinder, Vanessa Götz, Sebastian Henn, Verena Hess, Leonidas Hock, Sophie-Therese Jura, Alica Knobloch, Jenny Kölmel, Isabel Maidl, Martina Mertz, Nikita Olomskij, Francisco Pastor Castro, Kassim Quissua, Kevin Ringwald, Anastasija Schmal, Sabrina Schmittner, Philipp Schneider, Diana Simon, Ines Jasmin Thelen, Osman Turan, Justus Varbelow und Julia Ziegler.

Diese Abiturienten freuen sich nun über die allgemeine Hochschulreife. Foto: Fauth-Schlag




aus: Badisches Tagblatt, 14. Mai 2014

Ademir Karamehmedovic weit vorne

Erfolgreiche Schüler beim Zusatzwettbewerb "Rede über Europa!"

Gaggenau/Baden-Baden

(red) - Der Kreisvorsitzende der Europa-Union Baden-Baden Rastatt, Werner Henn, freut sich über die erneuten Erfolge der Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisverband. Das Landeskomitee der Europäischen Bewegung und die Europa-Union Baden-Württemberg hatten alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen der allgemein- und berufsbildenden Gymnasien des Landes eingeladen, sich am Aufsatzwettbewerb "Rede über Europa!" zu beteiligen.

Zur Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart hatten das Staatsministerium, die Europa-Union und die Europäische Bewegung Baden-Württemberg eingeladen. Ausgezeichnet wurden laut Europa-Union Ademir Karamehmedoviv vom Goethe-Gymnasium Gaggenau mit dem ersten Preis, von der Baden-Badener Robert-Schuman-Schule Christiane Bühler mit dem dritten und Emine Aydin mit dem achten Preis.

Die Förderung der europäischen Integration in der jungen Generation, vermittelt über die Auseinandersetzung mit den Wettbewerbsthemen im Unterricht, ist der bleibende Kernge danke des nach eigenen Angaben ältesten Schülerwettbewerbs in Deutschland. Der Aufsatzwettbewerb "Rede über Europa!" soll den Europäischen Wettbewerb ergänzen - und einen weiteren Anreiz geben, sich Gedanken über die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts zu machen.

Preisübergabe: Bettina Kümmerle, Landesgeschäftsführerin der Europa-Union, Ademir Karamehmedovic, Christiane Bühler, Emine Aydin und Werner Henn (von links). Foto: pr


aus Badische Neueste Nachrichten, 20. Mai 2014

Christiane Bühler, Schülerin der Robert-Schuman-Schule (RSB) hat beim Aufsatzwettbewerb des Landes den dritten Platz erzielt. Emine Aydin, ebenfalls von der RSB heimste den achten Platz ein. Der Kreisvorsitzende der Europa-Union Baden-Baden/Rastatt, Werner Henn, freut sich über die erneuten Erfolge der Schüler aus dem Kreisverband. Das Landeskomitee der Europäischen Bewegung und die Europa-Union Baden-Württemberg haben auch in diesem Jahr alle Schüler der Oberstufenklassen der allgemein- und berufsbildenden Gymnasien des Landes eingeladen, sich am Aufsatzwettbewerb "Rede über Europa" zu beteiligen. Im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart wurde auch Ademir Karamehmedovic vom Goethe-Gymnasium Gaggenau mit dem ersten Preis ausgezeichnet. BNN



Pressemitteilung vom 3. April 2014:

Abiturstart an der Berufsoberschule für Sozialwesen der Robert-Schuman-Schule

Abitur auf dem zweiten Bildungsweg – 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule für Sozialwesen stellen sich seit Mittwoch, den 02.04.2014, den besonderen Herausforderungen der allgemeinen Hochschulreifeprüfungen. Die Spannung war mit Händen greifbar, als die Schüler sich in den Prüfungsraum begaben. Die schriftlichen Abiturprüfungen begannen mit einem fünfstündigen Aufsatz im Fach "Deutsch". Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen Essay, zwei verschiedenen Texterörterungen sowie einem Interpretationsaufsatz zu einem Kurzprosatext und einem Interpretationsaufsatz zu einem literarischen Thema wählen. Dabei konnten sie sich zwischen folgenden Lektüren entscheiden: E.T.A. Hoffmann, "Der Sandmann" und Gerhard Hauptmann, "Vor Sonnenaufgang".

Am Donnerstag folgt dann die Prüfung in "Mathematik". Nach dem Wochenende steht den Schülern das Abitur im sechsstündig unterrichteten Profilfach der Berufsoberschule "Biologie mit Gesundheitslehre" bevor. Abgeschlossen wird die Reihe der schriftlichen Abiturprüfungen dann mit dem Fach "Englisch" am Dienstag.

Ab 2016 werden zwei Klassen und damit bis zu 60 Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule für Sozialwesen das allgemeine Abitur machen können. Die Robert-Schuman-Schule darf dank der Fürsprache und des Verhandlungsgeschicks von Herrn Bürgermeister Michael Geggus ab Schuljahr 2014/15 eine zweite Klasse eröffnen. Diese Berufsoberschule für Sozialwesen führt nach der Berufsausbildung in zwei Jahren zum allgemeinen Abitur und wird an der Robert-Schuman-Schule exklusiv in Mittelbaden angeboten. Als zweite Fremdsprache kann zwischen Französisch und Spanisch gewählt werden.




Wenn Sie uns durch eine externe Suchmaschine gefunden haben, können Sie nur auf einen Teil (FRAME) unserer Homepage zugreifen.
Besuchen Sie die
Originalstartseite der Homepage der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden.