Verwaltungsfachangestellte/r

Voraussetzung: Ausbildungsvertrag
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre 2 Jahre Blockunterricht an der Robert-Schuman-Schule
1 Jahr Fachunterricht an der Badischen Gemeindeverwaltungsschule

Stundentafel

durchschnittliche Zahl der Wochenstunden

Bereiche/ Fächer

1. Schuljahr

2. Schuljahr

Pflichtfächer

   

Allgemeiner Bereich

   

Religionslehre

2

2

Deutsch *

2

2

Gemeinschaftskunde *

2

2

Fachlicher Bereich

   

Allgemeine Wirtschaftslehre *

4

4

Öffentliches Recht *

5

5

Kommunales Finanzwesen *

5

5

Rechtslehre *

4

4

Rechnungswesen

2

2

Datenverarbeitung

2

2

Textverarbeitung

2

2

     

Wahlpflichtfächer

   

S/E-Programm

4

4

davon:

   

Berufsorientierter Projektunterricht BOP

2

-

Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre

2

2

Summe

34

34

Prüfung:
Nach dem 2. Schuljahr findet in den mit * gekennzeichneten Fächern eine schriftliche Prüfung in der Robert-Schuman-Schule statt.
schriftliche und mündliche Prüfung:
Nach dem 3. Ausbildungsjahr: fachbezogen, Aufgabenstellung: zentral vom Regierungspräsidium Karlsruhe


Anmeldeformular für kaufmännische Auszubildende




Öffentliche Verwaltungsklassen der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden besuchen die Hauptausschusssitzung der Stadt Baden-Baden

Am Montag, den 22.02.2016, waren die Verwaltungsklassen des 1. Ausbildungsjahres zu Gast bei der Hauptausschusssitzung der Stadt Baden-Baden. Thema der Sitzung war die Beratung des Haushaltes.

Begleitet wurden die rund 30 Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Stexkes und Herrn Federer. Die Schüler konnten sich im Rahmen dieser Exkursion einen sehr lehrreichen Einblick über den Ablauf einer solchen Sitzung und die Haushaltsführung einer Stadt verschaffen.

In der Sitzung, die von Frau Oberbürgermeisterin Margret Mergen geleitet wurde, waren die Fraktionen von CDU, SPD, die Grünen, FDP und Freie Wähler anwesend. Die kontroverse Auseinandersetzung der Fraktionen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung über städtische Angelegenheiten war für die Schüler sehr interessant, da sie dadurch einen Einblick in ihr eventuell späteres Berufsfeld bekommen haben, zum Beispiel in der Geschäftsstelle des Gemeinderats.





Angehende Verwaltungsfachangestellte besuchen die Trinkhalle und das Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Heimatkunde, Kunst und schönes Sommerwetter kann man das kombinieren? Dass man das sogar sehr gut kann, bewiesen wir, die Auszubildenden der Klasse W1ÖV/Y der Robert-Schuman-Schule in Baden-Baden. Zusammen mit unserer Deutschlehrerin, Frau Ursula Nachbauer, beschlossen wir, das Schuljahr mit einer Führung durch die Trinkhalle in Baden-Baden sowie im Museum Frieder Burda ausklingen zu lassen und beide Programmpunkte mit einem kurzen Spaziergang durch die Parkanlagen der Kurstadt zu verbinden.

Wir trafen uns also um 12.00 Uhr an der Trinkhalle in Baden-Baden, die auch den ersten Programmpunkt des Tages darstellte. Neben dem Quellwasser, welches schon seit mehr als 2.000 Jahren als Mittel gegen Lungen- und Magenerkrankungen eingesetzt wird, können Besucherinnen und Besucher hier auch 14 prachtvolle Wandgemälde bestaunen, die bereits im 19. Jahrhundert entstanden sind und regionale Sagen und Legenden darstellen. Frau Nachbauer erläuterte uns die Hintergrundgeschichte zu jedem Gemälde und erläuterte uns die jeweils dargestellten Figuren. Neben verhältnismäßig bekannten Sagen wie z.B. den Nixen des Mummelsees oder der Entstehung des "Baldreits" waren auch eher unbekannte Geschichten wie die der wundersamen Rettung des Klosters Lichtental im dreißigjährigen Krieg durch eine Intervention der Gottesmutter dargestellt. Da wir Auszubildende fast alle aus der Region um Baden-Baden stammen bzw. hier arbeiten, waren die dargestellten Sagen für uns von besonderem Interesse, da fast jedem die in den Geschichten erwähnten Schauplätze bekannt sind.

Nach dem Besuch der Trinkhalle begaben wir uns auf einen kurzen Spaziergang durch die Parkanlagen der Lichtentaler Allee, welche ebenfalls im 19. Jahrhundert entstanden und mit ihrer großen Auswahl an exotischer Flora, gepflegten Grünanlagen und gemütlichen Sitzbänken zum Verweilen und Ausruhen einladen. Eine kurze Pause vor dem Besuch des Museums nutzen viele von uns, um in der Allee zu verweilen oder sich in der nahegelegenen Eisdiele ein Eis zu gönnen.

Um 13.00 Uhr begrüßte uns Dr. Jenny Dopita, unsere Museumsführerin, im Empfangsbereich des Frieder-Burda-Museums, einem Museum für zeitgenössische Kunst, welches neben wechselnden Ausstellungen auch Werke aus der Sammlung des berühmten Kunstmäzens Frieder Burda beherbergt. Wir begannen die Führung mit einigen Werken des deutschen Malers Gerhard Richter, dem wie uns Dr. Dopita erläuterte finanziell erfolgreichsten deutschen Künstler der Gegenwart. Richters Werke hatten vor allem alltägliche Gegen-stände, die von ihm neu interpretiert und in Szene gesetzt wurden und dem Betrachter daher einen neuen Blick auf Alltagsgegenstände ermöglichten, zum Thema. Zu unserem großen Erstaunen bestand der nächste Programmpunkt der Museumsführung aus Originalen des Spätwerks des weltberühmten Künstlers Pablo Picasso. Die für Picasso typischen, aus mehreren Einzelelementen zu bestehen scheinenden Figuren in verschiedensten Posen wurden uns von Dr. Dopita ebenfalls hinsichtlich ihrer Entstehung, ihrer Bedeutung und den zahlreichen Möglichkeiten ihrer Interpretation erläutert. Nach der Betrachtung einiger farbenfroher Werke der amerikanischen Maler Clyfford Still und William Copley sowie der deutschen Künstlerin Corinne Wasmuth begaben wir uns zum zweiten Teil der Führung in die direkt neben dem Museum Frieder Burda gelegene Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, in welcher wir uns verschiedene Skulpturen ansahen, welche zum Teil sogar automatisiert waren. Das mit Abstand kurioseste Exponat war ein ironisches Werk des deutschen Künstlers Sigmar Polke, in welchem eine Kartoffel eine andere Kartoffel mit Hilfe eines Elektromotors umkreiste. Da wir nur eine kurze Führung gebucht hatten, waren die Skulpturen der Kunsthalle bereits der Abschluss der Führung, so dass wir uns gegen 15.15 Uhr teilweise fasziniert, teilweise verwirrt und teilweise einfach überwältigt von so viel Kunst in so kurzer Zeit, auf jeden Fall aber voller neuer, interessanter Eindrücke auf den Heimweg machten.

An dieser Stelle sei vor allem Frau Nachbauer herzlich gedankt, von welcher die Idee des Besuchs der Trinkhalle und des Museums stammte und die auch die Organisation beider Veranstaltungen übernahm. Unser Dank gilt auch unserem Gemeinschaftskundelehrer, Herrn Carsten Klagmann, der uns begleitete und uns während den Führungen mit interessanten Zusatzinformationen versah.

Text: Felix Buchdunger, Juli 2014

Bild: Ursula Nachbauer





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