Robert Schuman / Schullogo / Schulgeschichte


Robert Schuman - Namensgeber der Schule

Robert Schuman (1886 -1963)

Namenspatron

französischer Politiker

Politiker aus christlicher Verantwortung

Studium

der Rechtswissenschaften,

 

der Volks-und Weltwirtschaft

 

der Finanzwissenschaften

Promotion 1910

engagierter Katholik

Abgeordneter der französischen Nationalversammlung

Finanzminister

1946/47

Ministerpräsident

1947/48

Außenminister

1948-52

Justizminister

1955/56

Verfechter des europäischen Zusammenschlusses (Schumanplan)

Präsident der Europäischen Bewegung 1956-62

Präsident des Europäischen Parlaments 1958-60

1987 erhält die damalige HLA Baden-Baden den Namen Robert-Schuman-Schule


Logo der Robert-Schuman-Schule

Logo der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden 
/ Zurück zur Homepage

Namensgeber der Schule ist der französische Staatsmann Robert Schuman (1886 - 1963), zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876 - 1967) Vordenker und Baumeister des vereinten Europas.

Dementsprechend wurde auch das Emblem der Robert-Schuman-Schule in Farbgebung und Symbolik gestaltet:

Es zeigt eine in Europablau gehaltene, sich nach allen 4 Himmelsrichtungen öffnende Scheibe - als Zeichen der Weltoffenheit, zu der sich die Schule bekennt.

Die rote S-förmige Linie steht im ökonomischen Raum für eine aufsteigende Konjunktur-Phase und damit für Optimismus und Dynamik. Dieses Zeichen wird darüber hinaus auch in Bilanzen verwendet.

Damit ist der Bezug zur Konzeption der Robert-Schuman-Schule als kaufmännische, hauswirtschaftliche,gastronomische und pflegerische Bildungseinrichtung gegeben.



Schulgeschichte Eine moderne Schule mit Tradition

1887

18. April: Eröffnung der ersten Klasse mit 32 Schülern

1902

1. Januar: Schulpflicht für männliche Handelsgehilfen und Lehrlinge per Ortsstatut geregelt

1904

Ausdehnung der Schulpflicht auf weibliche Handelsgehilfen und Lehrlinge

1906

Es nehmen erstmals 6 Schülerinnen am Unterricht der Handelsabteilung teil.

1908

Alle in Handelsbetrieben der Stadtgemeinde Baden-Baden beschäftigten männlichen und weiblichen kaufmännischen Arbeiter (Gehilfen und Lehrlinge) werden zum Besuch der Handelsabteilung verpflichet (landesherrliche Verordnung, Schulordnung, neues Ortsstatut). Die Schulpflicht dauert bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

1922

Juli: Trennung zwischen Gewerbe- und Handelsschule in Baden-Baden.

Herr Buchert, dienstältester Kollege, übernimmt die Amtsgeschäfte der selbstständigen Handelsschule, mit 238 Schülern (127 Jungs und 111 Mädchen), 3 Lehrkräften, 2 Schulräumen. Erhebliche Unterrichtskürzungen vorgenommen, der Unterricht erfolgt in 2 Schichten.

1923

Das Badische Kultusministerium teilt der Schule 2 weitere Lehrkräfte zu.

1924

Die Handelsschule ist mit 353 Schülern auf 3 Standorte verteilt: Gewerbeschule, altes Volksschulgebäude in der Weststadt und eine weitere Volksschule.

1927

1. Mai: Herr Direktor Buchert wird Schulleiter der Handelslehranstalt in Bretten, Herr A. Marx tritt seine Nachfolge an.

1927

Erste Fachklasse für Köche und Kellner in der Handelsschule eröffnet.

1928

Einzug in das ehemalige Feuerwehrhaus in der Merkurstraße

Eröffnung der Höheren Handelsschule (1-jährige mit 9 Schülern und 20 Schülerinnen und 2-jährigen mit 15 Schülern und 16 Schülerinnen)

1933

Direktor Marx wird im Zuge der nationalsozialistischen Personalpolitik seines Amtes enthoben.

Neuer Direktor wird Dr. Konstantin Kräßig, vorher Direktor der Handelsschule II in Karlsruhe.

1934

Abnahme der ersten Kaufmannsgehilfenprüfung gemeinsam mit der IHK Karlsruhe

1936

Errichtung der ersten Bankfachklasse in der Handelsschule Baden-Baden

1944

Herbst: Im ganzen Deutschen Reich werden die Höheren Handelsschulen geschlossen, Lehrer und Schüler werden im Krieg eingesetzt.

Die Badische Landeshauptkasse zieht in das Gebäude der Handelsschule ein.

1945

Die französische Besatzungsmacht beschlagnahmt das Schulgebäude. Akten, Lehrmittel und Bücher gehen verloren.

1945

September: 157 Schüler der kaufmännischen Berufsschule und 71 Schüler der Höheren Handelsschule beziehen Schulräume im Richard-Wagner-Gymnasium.

Der Schulleiter Dr. K. Kräßig wird als Referent zum Neuaufbau des südbadischen Berufsschulwesens in das Ministerium für Kultus und Unterricht in Freiburg berufen.

1946

Beschlagnahmung des Richard-Wagner-Gymnasiums, Verteilung der Handelsschule auf mehrere Standorte

StR B. Pfeiffenberger übernimmt als Direktor die Handelsschule.

1948

Februar: Es werden 25 Koch- und Kellnerlehrlinge in der Handelsschule unterrichtet.

1951

Rückkehr der Handelsschule in das Schulgebäude, Merkurstraße 8

1952

Herbst: Handelsschule wird wegen Gesamtschulraumnot in Baden-Baden nach Lichtental verlegt. Für 500 Schüler, aufgeteilt in 16 KBS-Klassen und 6 Klassen der Höheren Handelsschule ist Schichtunterricht Alltag.

1954

Ostern: Umzug ins eigene Schulhaus in der Merkurstraße 8

1955

Direktor Pfeiffenberger geht in den Ruhestand.

OStD Wilhelm König übernimmt die Leitung der Schule.

11 Lehrkräfte unterrichten 12 Berufsschulklassen mit 371 Schülern und 7 Klassen der Höheren Handelsschule mit 217 Schülern.

1961

Der Elternbeirat fordert einen Neubau für die Handelslehranstalt.

1964

Die Villa Hohenbaden wird aufgrund steigender Schülerzahlen vom Schulträger angemietet.

1967

Die zweijährige Wirtschaftsschule wird mit einer Klasse eingerichtet; sie löst die 2-jährige Höhere Handelsschule ab.

1967

An der Schule unterrichten 25 Lehrkräfte in 22 Berufsschulklassen 679 Schüler und in 2 Klassen der einjährigen Handelsschule 49 Schüler.

Fachklassen für Rechtsanwaltsgehilfinnen werden eingerichtet.

1969

Erweiterung des Bildungsangebots durch das Telekolleg in Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk

1970

OStD Heinz Hallstein wird Leiter der Handelslehranstalt.

Seinem unermüdlichen Einsatz und seinen ideenreichen Initiativen ist das hohe Ansehen der Handelslehranstalt zu verdanken.

Während seiner Amtszeit wird der Weg zur Planung des neuen Schulzentrums in der Rheinstraße 150 geebnet.

1972

Die bis 1972 eigenständige hauswirtschaftliche Berufs- und Berufsfachschule in Lichtental unter der Leitung von Oberstudienrätin Berta Latein wird mit ihren fünf Klassen und 92 Schülerinnen in die hauswirtschaftliche Schule in die Handelslehranstalt integriert.

1974

März: Das Oberschulamt Karlsruhe entscheidet sich mit Vertretern der Stadt für einen Neubau oberhalb der Rheinstraße.

Der gemeinderätliche Schulausschuss entscheidet sich einstimmig für den Standort "Gewann Stubrain".

1975

Juni: Der Gemeinderat schließt, mit Herrn Hübner (Gewinner des Architektenwettbewerbs) den Architektenvertrag. An der Bauausführung wird das Baden-Badener Architekturbüro Holdermann und Schön beteiligt.

Dezember: Grundsteinlegung

1980

Beendigung des Bauabschnittes I

Einzug in das neue Schulgebäude an der Rheinstraße mit 1100 Schülern

1983

Ewald Beile übernimmt nach dem Tod von Herrn Hallstein die Leitung der Handelslehranstalt.

1984

Bauabschnitt II des Schulzentrums West wird eingeweiht, die kaufmännische Schule und hauswirtschaftliche Abteilung sind nun unter einem Dach vereint.

1987

Die Schülerzahl steigt auf 1300 Schüler an.

1987

Die ehemalige Handelslehranstalt erhält den Namen Robert-Schuman-Schule.

1990

Einrichtung der Wirtschaftsoberschule und der Berufsfachschule für Altenpflege

1991

Duales Berufskolleg für Abiturienten - Finanzassistent/-in im Bereich Banken wird eingerichtet.

1998

Die Schülerzahl an der Robert-Schuman-Schule sinkt unter 1000 auf 950 Schüler und hat damit ihren Tiefststand erreicht.

1999

15. Dezember: Reinhilde Kailbach-Siegle übernimmt als Nachfolgerin von Herrn Beile die Leitung der Schule.

2000

September: Ursula Nachbauer übernimmt die Abteilung der kaufmännischen Berufsschule

Erweiterung des Bildungsangebotes durch

  • "Fachschule für Weiterbildung in der Pflege in Teilzeitform mit dem Schwerpunkt Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit"
  • "Fachkraft für Lagerlogistik"
  • "Berufskolleg Gesundheit und Pflege I"

2001

Gründung der ersten Übungsfirma im kaufmännischen Berufskolleg

2001

Einstieg in die systematische Qualitätsentwicklung mit den STEBS-Projekten "Weiterentwicklung des Lehrergewinnungs- und Einstellungsverfahrens" und "Aufbau einer Feedback-Kultur zwischen den am Schulleben beteiligten Personen" (STEBS - Stärkung der Eigenständigkeit beruflicher Schulen)

2001

Erweiterung des Bildungsangebotes durch

  • "Automobilkaufmann" (muss 2007 im Rahmen der regionalen Schulentwicklung nach Karlsruhe abgegeben werden)
  • "Veranstaltungskaufmann" (Landesfachklassen)

2004

Ausweitung des Angebots der Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) auf den kaufmännischen Bereich

2005

Gründung der Juniorenfirma "S.O.S. - Schüler ohne Sorgen - Juniorenfirma - Robert-Schuman-Schule Baden-Baden e.V."

2005

Festakt "25-Jahre Schulzentrums West"

2005

Ausbau der Kooperation mit der Förderschule in Form einer zweijährigen Kooperationsklasse Förderschule-Berufsvorbereitungsjahr mit der Theodor-Heuss-Förderschule

2006

Festakt anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins der Robert-Schuman-Schule mit Kultusminister Rau

2006

Ausweitung der Eventbranche in der Außenstelle Cité durch Bezirksfachklassen "Kaufleute für Tourismus und Freizeit"

2006

Beginn der Kooperation mit der Klinikum Mittelbaden GmbH im Bereich der integrativen Pflegeausbildung

2006

Dezember: Einweihung der neuen Gastronomieküche, die höchsten professionellen Ansprüchen und Hygienestandards entspricht

2007

Die Robert -Schuman-Schule Baden-Baden wird OES-Schule.

Erweiterung des Angebotes der Berufsfachschulen durch das Profil "Ernährung und Gastronomie"

Im gleichen Jahr wird aus dem Berufsvorbereitungsjahr Gastronomie das Berufseinstiegsjahr Gastronomie.

2007

Mai: Die Robert-Schuman-Schule baut eine Partnerschaft mit dem Grimsby Institute in der Nähe von Hull in Nord-Ost-England auf.

September: Walter Friedmann vervollständigt die Führungsmannschaft. Er übernimmt als Abteilungsleiter die Verantwortung für die Berufsfachschulklassen und für die Bereiche Gastronomie und Pflege.

Erweiterung der Bildungsangebots durch

  • Zusatzqualifikation Veranstaltungsmanagement in Kooperation mit der Europäischen Medien- und Eventakademie und der IHK Karlsruhe
  • Zusatzqualifikation Forderungsmanagement in Kooperation mit Arvato Infoscore Baden-Baden und der IHK Karlsruhe

November: Fortführung der Leitbildentwicklung mit professioneller Begleitung, dank der Finanzierung durch den Schulförderverein

2008

März: Die Akademiebühne in der Außenstelle Cité wird eingeweiht. Damit steht den Veranstaltungskaufleuten für ihre Ausbildung eine zeitgemäß technisch hochwertig ausgestattete Simulationsbühne zur Verfügung.

2009

Januar: Robert-Schuman-Schule besiegelt die Partnerschaft mit der Hotelfachschule Lycée Hôtelier Alexandre Dumas in Straßburg-Illkirch.

2009

September: Smartboards ersetzen teilweise Kreidetafeln

2010

Januar: Unterzeichnung der Zielvereinbarungen der Schule mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung

Wirtschaftsminister Ernst Pfister weiht neue Räume der Schule in der Außenstelle Cité auf dem Campus offiziell ein. Das Projekt steht beispielhaft für das Ziel der Landesregierung, die Kooperation von Kommunen mit Privatfirmen in sogenannten PPP-Modellen (PPP steht für "public private Partnership", öffentlich-private Partnerschaft) zu fördern.

März: Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Wirtschaftsoberschule und gleichzeitig

zum 20-jährigen Bestehen der Jumelage mit dem Lycée André Siegfried in Haguenau

Genehmigung des Regierungspräsidiums für die Neueinrichtung der Berufsoberschule für Sozialwesen ab dem Schuljahr 2010/11

April: Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Berufsfachschule für Altenpflege sowie zum 10-jährigen Jubiläum der Weiterbildungsschule in der Pflege

Juli: Bernd Jacobs wird nach einjähriger Stellenvakanz Abteilungsleiter für die Berufsoberschule, das Berufskolleg, für das Berufseinstiegsjahr und für das Berufsvorbereitungsjahr.

Juli: Sibylle Benz wird nach eineinhalbjähriger Stellenvakanz stellvertretende Schulleiterin

2011

Januar: Feier zum 1-jährigen Bestehen der Jumelage mit der Hotelfachschule in Illkirch mit Frau Ministerin Prof. Dr. Marion Schick und ihrem französischen Pendant Madame Armande Le Pellec Muller

2011

7. Dezember: Staatssekretär Dr. Mentrup genehmigt offiziell die Einrichtung eines 3-jährigen Wirtschaftsgymnasiums

2012

Jubiläumsjahr - 125 Jahre Robert-Schuman-Schule

  • Tag der offenen Tür am Samstag, 21.01.2012, von 10:00 - 17:00 Uhr
  • Festakt mit dem Festredner Dr. Frank Schirrmacher (Mitherausgeber der FAZ) Donnerstag, 22. März 2012

Die Schule hat 1678 Schüler.

2012

September: Start des 3-jährigen beruflichen Gymnasiums - Profil Wirtschaft

2013

September: Start des 3-jährigen beruflichen Gymnasiums - Profil Internationale Wirtschaft

 



Wenn Sie uns durch eine externe Suchmaschine gefunden haben, können Sie nur auf einen Teil (FRAME) unserer Homepage zugreifen.
Besuchen Sie die
Originalstartseite der Homepage der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden.